Stromanbieterwechsel leicht gemacht

Wenn Ihnen die stetig ansteigenden Strompreise auf die Nerven und zu sehr ins Geld gehen hilft unter anderem ein Wechsel des Anbieters. Den können Sie über das Internet anleiern. Dazu müssen Sie entweder auf den Homepages der Unternehmen gehen oder gleich nach einem Stromrechner Ausschau halten. Will man seine Informationen direkt von den Versorgern beziehen, müssten Sie wissen, wie die alle überhaupt heißen. Dann haben Sie auf deren Seiten nur deren Tarife stehen.

Hinzu kommt, dass dann noch die Tarife miteinander verglichen werden müssen. Ein Stromtarifrechner nimmt einem diese ganze Arbeit ab. Dazu müssen Sie ihn allerdings mit ein paar Angaben füttern. Hier wären z.B. die Postleitzahl und der Verbrauch in Kilowattstunden zu nennen. Die PLZ ist dazu nötig, diejenigen Stromanbieter herauszufiltern, die in Ihrer Region vorkommen. Schließlich gibt es eine Reihe von regionalen Anbietern, deren Dienstleistung Sie gar nicht in Anspruch nehmen können. Den Verbrauch kann jeder seinen alten Rechnungen entnehmen. Alternativ kann er sich an Verbrauchswerten orientieren.

So wird z.B. für einen Einpersonenhaushalt ein Stromverbrauch von 1.800 Kilowattstunden, für einen Zweipersonenhaushalt von 2.500 kWh veranschlagt. Gibt man jetzt, um eine Beispielrechnung zu demonstrieren, für den PLZ-Bereich 22041 einen Stromverbrauch von 2.500 kWh an, dann wird einem der Stromrechner die FlexStrom GmbH als günstigen Stromanbieter anzeigen. Der Anbieter verlangt 414,30€ jährlich vom Verbraucher. Praktischerweise handelt es sich dabei gleichzeitig um einen Ökostromanbieter. So kann man Geld sparen und hat noch dazu ein gutes Gewissen. Grundversorger Vattenfall Europe Hamburg AG wartet mit 488,53€ auf.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch noch einen zweiten Stromrechner zur Hilfe nehmen und die Ergebnisse auf Übereinstimmung hin überprüfen. Ist Übereinstimmung vorhanden, ist das positiv zu bewerten. So kann man davon ausgehen, dass die angezeigten Tarife noch aktuell sind. Von der Liste ausgehend kann man manchmal weiterführende Informationen zu den Tarifen anfordern.
Bei der Wahl des Stromanbieters sollte nicht nur der Preis entscheiden. Wichtig ist auch die Vertragslaufzeit. Ist diese zu lang, können Sie erst später auf einen inzwischen günstigeren Tarif wechseln. Dann gilt es Pauschaltarife zu vermeiden. Denn verbrauchen Sie mehr, als vertraglich vereinbart wurde, müssen Sie draufzahlen. Verbrauchen Sie zu wenig, bekommen Sie nichts zurück erstattet.

Tarife, bei denen man im Voraus zahlt, bergen die Gefahr, dass wenn das Unternehmen pleite geht, Sie Ihr Geld nicht wieder sehen. Bei besonders günstigen Tarifen könnte es sein, dass sie nicht von langer Dauer sind, weil sie als Lockangebot gedacht waren und früher oder später wieder angehoben werden müssen, um rentabel zu bleiben. Bei einem Stromanbieterwechsel müssen Sie keine Angst haben, einen Zeitraum ohne Strom dazu stehen. Wenn Sie Ihrem zukünftigen Stromlieferanten ihre alte Kundennummer, die Stromzählernummer usw. mitgeteilt haben, kann er sich um die Kündigung kümmern.